Vielen Dank und auf Wiedersehen!

Liebe LeserInnen,

der Beitrag zu dem Gespräch mit Frau Prof. Dr. Eva Terberger, von der KfW-Entwicklungsbank, war unser vorerst letzter post. Die Zukunft des Blogs ist noch nicht ganz geklärt, doch müssen wir diesen aus zeitlichen Gründen vorerst ruhen lassen.

Wir bedanken uns bei allen fleißigen LeserInnen sowie auch ganz besonders für alle Rückmeldungen und Kommentare. Wir hoffen, dass Sie und ihr den ein oder anderen interessanten Beitrag auf unserem Blog finden, lesen und hören konntet. Uns als Forschungsgruppe haben die Interviews und die Arbeit am Blog sehr viel Freude bereitet und viele nützliche ebenso wie auch interessante Dinge für die Zukunft gelehrt. Aus diesem Grund, möchten wir uns auch bei allen InterviewparterInnen und UnterstützerInnen noch einmal ganz herzlich bedanken!

Alle offenen Fragen und Kommentare beantworten wir natürlich weiterhin! Kontaktieren Sie uns gerne über die Kontaktfunktion oder ein Kommentar unter den Beiträgen.

Das „Abgeordnetensystem“: ein abteilungsübergreifender Lernmechanismus

Für unseren letzten Beitrag haben wir ein Gespräch mit Frau Prof. Dr. Eva Terberger, Leiterin der unabhängigen Evaluierungseinheit (FZ E) bei der KfW, Geschäftsbereich Entwicklungsbank zusammengefasst. Frau Prof. Dr. Terberger erklärt uns, wie die KfW Entwicklungsbank bzw. FZ E Vorhaben der Finanziellen Zusammenarbeit (FZ, Teilbereich der deutschen Entwicklungszusammenarbeit) evaluiert und wer für diese Evaluationen eingesetzt wird. Außerdem gibt sie uns einen Einblick in die institutionelle Lernförderung, die sich unter anderem durch das „Abgeordnetensystem“ in der Entwicklungsbank etabliert hat.

Anmerkung: Der Interviewpartnerin ist es wichtig anzumerken, dass sie mit ihren Aussagen nicht die Meinung der KfW Entwicklungsbank als Organisation, sondern lediglich ihre persönlichen Erfahrungen als Wissenschaftlerin und Leiterin der Evaluierungsabteilung widerspiegelt.

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„Es wird vor allem im Alltag gelernt, ohne dass das Wort Evaluation draufsteht“

Institutionelles Lernen ist ein vielschichtiger und komplexer Prozess und kann zu einem gewissen Grad institutionell forciert werden. Wie Evaluationsergebnisse letztendlich verarbeitet werden hängt aber auch von der persönlichen Motivation ab. Im Interview mit Bernhard Hoeper aus der Stabsstelle Evaluation und Revision der Welthungerhilfe (WHH) in Bonn geht es um die Auslegung der Organisationsstruktur zur Förderung des institutionellen Lernens, die Reflexion des Einsatzes nationaler und internationaler Evaluatoren und die Frage nach dem gewünschten Grad der Unabhängigkeit von Evaluatoren.

Anmerkung: Dem Interviewpartner ist es wichtig anzumerken, dass er mit seinen Aussagen nicht die Meinung der Welthungerhilfe als Organisation, sondern lediglich seine persönlichen Erfahrungen als Referent widerspiegelt.

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Der Bereich der Evaluationen befindet sich in einem stetigen Wandel

Im Zuge der Millenniumserklärung im Jahr 2000 und den daraus hervorgegangenen Millenniums-Entwicklungszielen (MDGs) haben sich die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen konkrete Ziele im Kampf gegen die weltweite Armut gesetzt. Hiermit wurde die Neuorientierung der internationalen Gemeinschaft auf die Wirkungen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) eingeläutet. Im März 2005 wurde die Paris Declaration on Aid Effectiveness der internationalen Gebergemeinschaft veröffentlicht. Aus dieser Fokussierung der EZ auf die Steigung des Volumens und zusätzlich auch der Wirksamkeit resultiert die Notwendigkeit einer intensiveren Auseinandersetzung mit Methoden der Wirksamkeitsanalyse. Wesentliche Aspekte der Wirksamkeitsanalyse und insbesondere des damit einhergehenden Themas des institutionellen Lernens, hat dieser Blog in den vergangenen Wochen aus der Perspektive unterschiedlicher, primär deutscher EZ-Akteure erfasst und dargestellt. In diesem Beitrag soll es nun darum gehen, den aktuellen Stand der Diskussion zu diesem Thema zusammenzufassen und zu ergänzen. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf einigen Aspekten, die im Laufe der Arbeit an diesem Blog relevant geworden sind: Der Wandel der Evaluationspraxis von ergebnisorientiert Fokus hin zu einem wirkungsorientierten, die wichtige Rolle des Evaluation Capacity Development in den Partnerländern und die Inklusion von Projektbeteiligten, als direkt von den Wirkungen der Maßnahmen betroffene Gruppe, in Evaluationsprozesse.

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Eine kritische Reflexion des Forschungsprozesses

In den letzten acht Wochen wurden auf diesem Blog verschiedene Interviews sowie Podcasts zu dem Thema “Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und institutionelles Lernen” veröffentlicht. Dabei wurden Interviews mit Wissenschaftlern und Experten aus dem Bereich der Evaluierung in der deutschen EZ geführt, um eine Austauschplattform zwischen diesen Experten und Personen zu schaffen, welche sich für dieses Thema interessieren. Um nun auch auf diesem Blog die Möglichkeit des Lernens zu eröffnen und die Kommentare eigener Leser zu verarbeiten, soll an dieser Stelle anstatt eines Interviews eine kritische Betrachtung der bis zum jetzigen Zeitpunkt stattgefunden Interviews folgen. Dabei liegt der Fokus auf den Fragen, welche Interviewpartner auf diesem Blog zu Wort kommen und welches die Gründe dafür sind. Gleichzeitig wird in diesem Kontext die Frage aufgeworfen, wer bisher nicht auf diesem Blog vertreten ist.

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Das Lernen aus Evaluierungen ist schon seit der Gründung des DEval ein ganz besonderes Thema

Das 2012 gegründete Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) soll Akteure der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ), sowohl staatliche als auch nicht-staatliche, unabhängig bei der Beurteilung ihrer Erfolge unterstützen. Darüber hinaus widmet es sich mit besonderem Interesse dem, schon bei der Gründung des Instituts festgelegten Schwerpunkthema des institutionellen und partnerschaftlichen Lernens. Im Gespräch äußert sich Prof. Dr. Helmut Asche, bis zum 11. Juli Leiter des DEval, zu diesen Themen sowie zu Problemen der Unabhängigkeit und Hindernissen, die die nachfrageorientierte Vorgehensweise des Instituts bezüglich Evaluationsinteressen mit sich bringt.

Anmerkung: Das Interview wurde am 06. Juni 2014 geführt. Am 15. Juli 2014 gab das DEval die Abberufung von Prof. Dr. Helmut Asche als Leiter des Instituts bekannt.

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Interkulturelle Kompetenzen dürfen bei der Expertenauswahl nicht unterschätzt werden

In diesem Interviewbericht halten wir die Erfahrung einer Evaluatorin aus dem globalen Süden fest. Wir sprechen mit ihr über den Einsatz von nationalen und internationalen Experten bei der Evaluierung von Projekten und über die Partizipation der Teilnehmer in diesem Prozess. Außerdem berichtet sie von ihrer Erfahrung mit erfolgreich evaluierten Projekten und was mit diesen nach Ende der Projektdurchführung geschieht. 

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